Gute Nachrichten vor den Sommerferien – Generalsanierung der Grundschule Am Wartberg bis 2021 geplant

Veröffentlicht am 27.06.2018 in Pressemitteilung

Juliane Pfeil-Zabel, MdL

Der Stadtrat gab bei seiner gestrigen Sitzung Mittel aus dem Bundesprogramm Schulhausbau frei, die für die Renovierung der Grundschule Am Wartberg verwendet werden. Dadurch kann die Generalsanierung bereits 2021 abgeschlossen werden. Die Schülerinnen und Schüler können daher zwei Jahre eher in ihre frisch sanierte Schule einziehen.

Dazu der Stadtrat Christian Hermann (SPD): „Wir haben am gestrigen Tag im Stadtrat die Freigabe der neu verfügbaren Mittel aus dem Bundesprogramm für die Generalsanierung beschlossen. Anstatt des bisherigen Plans, die Schule während des Betriebs 2019 bis 2023 zu sanieren, soll die Sanierung bereits zwei Jahre eher abgeschlossen werden. Der Schulbetrieb wird dafür, während der umfangreichen inneren Sanierung, ab den Winterferien 2020 ausgelagert.“

Benjamin Zabel (SPD), Fraktionsvorsitzender der SPD/Grüne-Fraktion des Stadtrates der Stadt Plauen, ergänzt: „Wir waren im vergangenen Jahr, im Rahmen der Stadtteilrunde der SPD/Grüne-Stadtratsfraktion, vor Ort. Dabei wurde der Sanierungsbedarf offenkundig. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Grundschule zwar auf der Prioritätenliste Schulhausbau, wurde bei den Investitionsplanungen aber nicht berücksichtigt. Der Posten im Haushalt fehlte. Dieser Umstand war, im Angesicht des desolaten Zustandes der Schule, nicht hinnehmbar. Erst durch unsere Initiative, im Nachklang unserer Vor-Ort-Besichtigung, wurden die entsprechenden Maßnahmen durch die Stadtverwaltung in die Wege geleitet.“

 

Der Vogtlandkreis erhält rund 11,1 Millionen Euro aus dem neuen Programm „Invest Schule“, das der Freistaat mit Geldern des Bundes und Landesmitteln aufgelegt hat. Davon profitiert jetzt auch die Grundschule Am Wartberg.

 

„Ich freue mich insbesondere darüber, dass die Schülerinnen und Schüler meiner Stadt von den Investitionen unmittelbar profitieren. Mit dem neuen Programm geben wir dem Schulhausbau einen Schub und können wichtige Projekte angehen. Vernünftige Lern- und Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer sind die eine Seite der Medaille. Gleichermaßen wichtig ist, dass wir das Verfahren zur Verwendung der Gelder so unbürokratisch wie möglich gestalten. Dieser Wunsch ist in vielen Gesprächen mit Kommunalpolitikern immer wieder an mich herangetragen worden. Investitionen in Bildung und Schule stehen ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Die beschlossenen Mittel sind ein weiterer Schritt, sie reichen jedoch nicht aus. Deshalb haben wir im Dezember in der Absichtserklärung mit der CDU vereinbart, dass wir ein Landesprogramm zur Förderung von Kita- und Schulhausbau in den Kommunen auflegen. Im aktuellen Haushaltsentwurf der Staatsregierung für 2019 und 2020 spiegelt sich diese Vereinbarung jedoch noch nicht wider. Hier ist nun das Parlament gefragt. Denn bevor der Haushalt dort beschlossen werden kann, muss diese Zukunftsaufgabe geklärt sein“, so die Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel (SPD) abschließend.