Frühkindliche Bildung


monropic Adobe Stock

Ein Schlüssel für die Chancengleichheit liegt in der frühkindlichen Bildung. Der qualitative und quantitative Ausbau von Kindertagesstätten ist die Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Entwicklung unserer Kinder hängt von der Qualität der frühkindlichen Bildung ab.

Auf Drängen der SPD ist die Qualität der Betreuung in Krippen und Kindergärten deutlich verbessert worden - vom Personal bis hin zu den Zuschüssen des Landes für die Kinderbetreuung. In dieser Legislaturperiode fließen mehr als 729 Millionen Euro zusätzlich in die frühkindliche Bildung.

Wir konnten nach hartem Ringen in den Koalitionsverhandlungen eine schrittweise Verbesserung des Betreuungsschlüssels auf 1:5 in der Krippe und 1:12 im Kindergarten durchsetzen.

Damit nicht genug: Als nächster Schritt – und über das im Koalitionsvertrag Vereinbarte hinaus – wird ab Sommer dieses Jahres die Vor- und Nachbereitungszeit der Erzieher*innen sowie der Tagesmütter und -väter bezahlt. So kommen wir der Forderung vieler pädagogischer Fachkräfte nach, die sich mehr Zeit für die Umsetzung des Bildungsplanes wünschen. Damit haben dann alle Erzieher*innen, die heute 32 Stunden und mehr arbeiten, zusätzlich zwei Stunden Zeit – etwa für Dokumentationen, Elterngespräche und andere Arbeiten jenseits der direkten Kinderbetreuung.

Wer heute 21 Stunden und mehr arbeitet, wird eine Stunde Vor- und Nachbereitungszeit erhalten.Tagesmütter und Tagesväter erhalten zum Ausgleich jährlich Ausgaben für krippen, Kindergärten und Horte (In Millionen Euro) 420 Euro je Kind, um zusätzliche personelle Unterstützung oder externe Dienstleistun-gen einkaufen zu können.Und noch eine Verbesserung steht an: Für die Erzieherausbildung erstattet der Freistaat ab Herbst monatlich bis zu 50 Euro Schulgeld. Betrachtet man den Zeitraum 2014 bis 2020, also die drei Doppelhaushalte mit sozialdemokratischer Hand-schrift, summieren sich die zusätzlichen Ausgaben für die frühkindliche Bildung auf fast 1,1 MILLIARDEN EURO. Allein für die Qualitätsverbesserungen sind mehr als 3.400 zusätzliche Erzieher*innen eingestellt worden.

Hinzu kommen junge Kolleg*innen, die den aus Altersgründen ausscheidenden Erzieher*innen nachfolgen. Da die Fachkräftesituation regional sehr unterschiedlich und bereits angespannt ist, werden weiterhin 2.000 Erzieher*innen pro Jahr ausgebildet. Die Kita-Pauschale, also die jährliche Landeszuweisung pro Kind an Städte und Gemeinden, ist in dieser Legislaturperiode um 60 Prozent von 1.875 Euro auf 3.033 Euro erhöht worden.

Es gibt Familien, die bei der Erziehung ihrer Kinder auf Unterstützung angewiesen sind. Auf Initiative der SPD werden daher mittlerweile 30 Kitas zu Eltern-Kind-Zentren (EKIZ) entwickelt. Pro Jahr stehen dafür 600.000 Euro zur Verfügung. An 146 Standorten gibt es zudem das Projekt Kinder stärken mit Kita-Sozialarbeit. Das Geld dafür kommt von der EU.

Bei allen Qualitätsverbesserungen haben wir die Familien im Blick. Wir haben bei den Beiträgen dafür gesorgt, dass die Eltern anteilsmäßig nicht stärker belastet werden. Zudem haben wir die Vorgaben für die Kommunen zur Beitragserhebung gelockert. Diese können jetzt sogar auf Elternbeiträge im Vorschuljahr und Hort verzichten.

 
Kalender

26.08.2019, 00:00 Uhr - 18:30 Uhr Auf ein Eis mit Juliane & Kevin Kühnert
Kommen Sie vorbei und stellen Sie die Fragen, welche Ihnen auf dem Herzen liegen. Dazu gibt's ein Eis.

26.08.2019, 18:30 Uhr The final countdown? Mit Kevin Kühnert, Juliane Pfeil-Zabel und Henning Homann
Wozu Sozialdemokratie? Wir wollen mit Ihnen darüber Sprechen. Unsere Gäste: Generalsekretär der SPD Sachsen - Henn …

27.08.2019, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr Speeddating Demokratie des Kreisschülerrates
Der jungen Generation zuhören und ihre Themen ernst nehmen, dafür setzen wir uns ein!

27.08.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bambes mit Sophie Koch und Juliane Pfeil-Zabel
Bei leckerem Bambes über Politik diskutieren, die Abendplanung ist gerettet.

28.08.2019, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Kleingartentour

Alle Termine